SK Dessau 93 e. V. - Der Schachklub in Dessau


        

Sportobjekt Kienfichten | Peusstr. 43 | 06846 Dessau-Roßlau  (das Sportobjekt wird bewirtschaftet)
Training → Erwachsene: Fr. ab 18.30 Uhr | Schüler: Do. 16.30 Uhr - 17.30 Uhr und Fr . 16.00 Uhr - 17.30 Uhr
 

letztes Update: 29.01.2018

    .: Mannschaften :.                              
2. Mannschaft   -   Landesliga Staffel B  2017 / 2018  →


alle Heimspiele der 2. Mannschaft finden in der DVG, Erich-Köckert-Str. 48 (Schulungsraum), 06842 Dessau - Roßlau statt. → Routenplan | Karte

17.09.  SV Sangerhausen II - SK Dessau 93 II 04.02.  VfL Gräfenhainichen - SK Dessau 93 II 
22.10.  SK Dessau 93 II - Schachfreunde Hettstedt 25.02.  SK Dessau 93 II - CFC Germania 03 II
12.11.  SK Dessau 93 II - Naumburger SV 1951 II 18.03.  SV Motor Zeitz - SK Dessau 93 II
10.12.  SV Grün-Weiß Piesteritz - SK Dessau 93 II 07.05.  SK Dessau 93 II - SV Merseburg II
21.01.  SK Dessau 93 II - USV Halle III    

die aktuelle Tabelle unter: schach-sachsen-anhalt.de Landesliga Staffel B



 

Mannschaftsleiter: Oliver Mirschinka

Eupener Str. 2
06846 Dessau-Roßlau
Tel: 0340 / 612785
omirschinka@freenet.de

   Aufstellung
1  Katz, Roland 1914
2  Selle, Thomas 2020
3  Weder, Axel 1925
4  Schneider, Jens Erik 1925
5  Hübner, Walter 1817
6  Zoun, Mikhail 1836
7  Lübeck, Wolfgang 1784
8  Mirschinka, Oliver 1732
9  Rohde, Niclas 1594
10  Spangenberg, Holger 1632
11  Wirth, Tobias 1427
12  Pannier, Thomas 1701
13  Pauly, Rolf 1696
14  Thom, Michael 1695
15  Höricht, Michael 1617
16  Nahlik, Walter 1602
17  Hanowski, Odin 1462
18  Schneider, Maximilian 1418
19  Gertz, Eduard 1313
20  Fathke, Luke 1293

Spielbericht 1. Runde:
In nominell stärkster Besetzung haben wir unser erstes Auswärtsspiel der Saison angetreten. Gegner war die zweite Mannschaft des SV Sangerhausen. Diese mussten stark ersatzgeschwächt antreten.
Von den DWZ her eine klare Sache, nur Roland und Axel hatten zahlenmäßig stärkere Gegner. Die Devise war also klar, alle (außer Roland und Axel) sollten ruhig aber auf Sieg spielen.
Nach fünfundvierzig Minuten hatte Roland alle wichtigen Figuren vom Brett und seinen Gegner vom remis überzeugt. Mikhail schaffte es nach ca. 1:15 h, die Stellung seines Gegners zu knacken. In der Folge gewann er einen Bauern und konnte richtig Druck aufbauen. Wolfgang konnte dank seiner Aktivität oder der Passivität des Gegners im Mittelspiel eine Figur gewinnen und hatte auch die aktivere Stellung. Nach ca. zwei Stunden gewann er seine Partie. Walter remisierte nach 2:20 h. Sein Gegner stand aktiver und hatte einige Drohungen parat, gegen ein Dauerschach hatte er aber keine Mittel. Nur zehn Minuten später hatte Mikhail auf einmal eine Figur eingestellt, weil er eine Fesselung übersehen hatte. Einziger Trost dabei – ein Turm des Gegners spielte nicht so richtig mit. Nach 3:20 h willigte ich in das erneute Remisangebot meines Gegners ein. Ich hatte vorher ein paar Versuche unternommen, etwas Vorteil zu erlangen. Dabei war jedoch viel Zeit draufgegangen. Für zwölf Züge hatte ich noch fünfzehn Minuten, sodass ich trotz der nicht so rosigen Stellungen auf den anderen Brettern mir nicht mehr zutraute. Axel musste nach 3:55 h die Segel streichen. Er stand schon lange eher schlecht. Jens-Eriks Stellung sah auch fast hoffnungslos aus. Er schaffte es aber, seinen Gegner zu überlisten: So konnte er eine schöne Mattkombination aufziehen. Als letzter remisierte Thomas noch seine Partie. Er stand wohl positionell etwas besser, ob es aber zu einem Sieg gereicht hätte, wenn er gemusst hätte?
So stand am Ende ein etwas schmeichelhaftes 5:3 für uns auf dem Spielberichtsbogen. Diese zwei Mannschaftspunkte kann uns erstmal keiner mehr nehmen.
O. M.

Spielbericht 2. Runde:
Was für ein „gebrauchter Tag“! Aber von Anfang an:
Froh darüber, dass Axel einsatzbereit war, gingen wir motiviert in den Wettkampf.
Nach nicht einmal 1:30 h und dreizehn Zügen remisierte Walter seine Partie am vierten Brett. Ich hatte nach Fehler meines Gegners einen ganzen Turm und Bauern mehr, sodass mein Gegner nach knapp zwei Stunden die Segel strich. Mikhail stand zu diesem Zeitpunkt schon schlecht, dafür standen Wolfgang, Axel und Thomas gut bis sehr gut.Niclas überlegte an seinem sechszehneten Zug zu lange, was sich dann auch weiter fortsetzte. Er kam unter Druck und brauchte daher viel Zeit.
Nach Rund drei Stunden war die Partie für Mikhail vorbei, Matt setzen ließ er sich nicht mehr…
Nachdem Axel nach knapp vier Stunden seine Partie erfolgreich beenden konnte, setzte Roland seinen vierzigsten Zug nicht und verlor durch Zeitüberschreitung. Dabei hatte er für diesen ausreichend Zeit und stand auch noch nach meiner Einschätzung besser.
Aber Thomas und Wolfgang standen ja klar besser …
Die Stellung von Niclas brach zusammen und nach etwas mehr als vier Stunden war auch für ihn Schluss. Thomas sah – für Außenstehende ist es oft leichter – mehrere  einfache Gewinnwege nicht, ließ seinen Gegner Drohungen aufbauen und erreichte zum Schluss gerade noch so ein Remis durch Zugwiederholung.
Zum Schluss spielte noch Wolfgang in nun deutlich schlechterer Stellung. Die Partie war verloren, doch auch sein Gegner brachte das Endspiel nicht über die Bühne. Am Ende holten sich beide eine Dame. Bei noch zwanzig Sekunden für den Gegner, der neben der Dame noch einen Springer hatte, willigte Wolfgang in das Remis ein. Am Ende ein mehr als unglückliches 3,5 zu 4,5.… und dann war auch noch das schöne Wetter des Vormittags vorbei.
O. M.

Spielbericht 3. Runde:
Gegen Naumburg war es immer eng. Im Rückblick kann ich sagen - wenn die Mannschaft gewinnt, verliere ich auch meine Partie ohne Groll.Die Berichterstattung aus Naumburger Sicht findet ihr hier: Web Naumburg
Brett eins bis drei und Brett fünf remisierten recht problemlos. Ich stand nicht gut und patzte dann auch noch besonders eindrucksvoll, sodass ich aufgeben musste. Dafür gewann Thomas seine Partie sehr schön am achten Brett.Somit stand es erstmal ausgeglichen. Mikhail konnte aufgrund der Zeitnot seines Gegners eine - aus meiner Sicht - schlechtere Stellung in eine Gewinnstellung überführen und auch den Punkt einfahren. Und Niclas hatte mit 2 Mehrbauern die Chance auf den Sieg, hat dann aber im Interesse des Mannschaftssieges mit Stellungswiederholung in das Remis eingewilligt,
Ein 4,5 zu 3,5 lässt uns nach 3 Runden mit 4 Mannschaftspunkten recht zufrieden sein.
O. M.

Spielbericht 4. Runde:
In der vierten Runde trat die 2. Mannschaft bei einem der Staffelfavoriten in Piesteritz an. Vorab kann gesagt werden, dass dieser Gegner eine Nummer zu groß für unser Team war. Immerhin trennten uns in der Vorsaison noch 2 Spielklassen. So fuhr der Neuling zum Verbandsligaabsteiger und die Trauben hingen sehr hoch.
Nach dem recht schnellen Remis von Thomas Pannier (Brett 8) war es bald um Walter (4) geschehen. In schlechterer Stellung ließ er sich matt setzen. Aber Thomas Selle (2) brachte uns den Ausgleich. Leider konnte Jens-Erik (3) eine Zugwiederholung nicht verhindern. Somit stand es zwischenzeitlich 2:2.
Aber zumindest an drei weiteren Brettern standen wir schlecht und so kam es auch nicht überraschend, dass Roland (1), Wolfgang (6) und Niclas (7) trotz tapferer Gegenwehr ihre Partien aufgeben mussten. Lediglich Mikhail (5) spielte eine sehr interessante Partie und schaffte remis.
Das ergab den Endstand von 5,5:2,5 für Grün-Weiß Piesteritz. Diese Niederlage haut uns nicht um. Mit 4:4 Punkten befindet sich das Team im Mittelfeld der Landesliga.
Roland Katz

Spielbericht 5. Runde:
Nach der Niederlage gegen einen dre Aufstiegsanwärter (Piesteritz) mussten wir im Heimspiel gegen USV Halle III ran. Die lagen immerhin einen Mannschafts und 4,5 Brettpunkte vor uns.
Allerdings waren sie nur mit 7 Spielern angereist. Bevor Thomas an Brett 8 seinen kampflosen Sieg einfahren konnte, gab Thomas Selle seine Partie nach einem groben Patzer auf. Es dauerte eine weitere Stunde, bis sich an Brett Wolfgang Lübeck und Günter Reinemann remis trennten. Günter stand nach meiner Einschätzung besser, hatte aber einen möglichen Zug von Wolfgang übersehen. Dann kam ich selbst in zeitliche Probleme und kann nicht so richtig einschätzen, wie die Niedrelage von Roland und der Sieg von Mikhail tatsächlich zustande kamen (außer anhand der Notation). Nachdem ich remis geboten hatte, ließ sich mein Gegner etwas Zeit mit der Entscheidung, willigte letztendlich aber ein. Auf eine vorher mögliche scharfe Abwicklung hatte Klaus Renziehausen aber verzichtet.
Dann ging auf einmal ganz schenll die Partie von Niclas, er schon etwas schlechter stand, verloren.
Nur noch Axel spielte, mit schlechter Stellung und ganz schlechter Zeit (oder umgekehrt). Doch Uwe Jedlitzke zeigte Nerven. Er vollendete nicht mehr den 40. Zug (nach der Notation war es dann sogar der 39. Zug, in dem das Blättchen fiel), sodass ein am Ende etwas glückliches 4:4 zu Buche schlug.
Siehe auch USV-Bericht

O. M.

         

 

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